Beim Gestalten der Figuren erlebte ich interessante Verhalten der Gestaltenden. Der Mephisto als Beispiel hatte beim Schminken die Augen zu und als er sie aufmachte war er der Mephisto in Person. Er war wie verwandelt und spielte seine Rolle. Ich glaube, dass die Figuren irgendwo in unserem inneren anknüpfen und anfangen zu sein. Und es ist ein unglaubliches Erlebnis einmal ... sein zu dürfen. Unser innerstes freut sich und ist erkundungsbereit. Solche bewegenden Erlebnisse und Begegnungen veranlassten mich mich mehr mit diesen "Figuren und Schattenwesen" zu beschäftigen. Auch hier geht es um Rollen, Geschichten, um Erlebtes und um Träumen. Figuren werden gestaltet und in Szene gesetzt. Es entstehen Fantasiewesen und Figuren welche oft auch in Träumen und Märchen auftauchen. Märchen sind älter als Literatur und sie wurden von Mund zu Mund überliefert.
Mit Hilfe von Farben und Körpermalerei können sie "in eine andere Haut schlüpfen" oder in eine eigene fremde Rolle gehen. Das Spiel mit inneren Bildern hier geht es zur Arbeit mit inneren Bildern und Visionen ist eine Entdeckungsreise und ermöglicht uns unseren inneren Figuren Ausdruck zu verleihen, unsere Energien und Potentiale sichtbar zu machen.
Auf den nächsten Seiten sehen sie unterschiedliche Projekte, wo die Gestaltung am Körper zu unterschiedlichen Figuren führten.

Geschichten und Märchen beantworten Fragen nach dem Warum und beeinhalten eine bestimmte Botschaft.
Die Botschaften werden mit übergeordneten Themen verknüpft, um eine Brücke in unsere Welt zu bauen. So wird Atmosphäre aufgebaut,
Gefühle angeregt und Bilder entstehen. Sie lassen uns mit den darin vorkommenden Figuren identifizieren und die Seelenzustände die
ausgedrückt werden nachvollziehen. Gute Geschichten und Märchen knüpfen an Erlebten und/oder bekannten Teilen an.